Netzclub SIM Karte vom Smartphone freischalten

Da hab ich mir also neulich so eines von diesen smarten schnurlosen Telefonen gekauft. Dual SIM natürlich, damit ich günstig telefonieren und gleichzeitig günstig surfen kann. Surfen geht über den kostenlosen Zugang von Netzclub.

Dabei ist es erfoderlich, dass man seine SIM Karte im Internet freischält. Laut Anleitung soll man www.netzclub.de besuchen und dann „SIM Karte freischalten“ anklicken. Nichts leichter als das, dachte ich mir, denn mein Smartphone war ja bereits per WLAN im Internet.

Doch weit gefehlt: Besucht man mit dem Smartphone die Netzclub Seite, so wird man weitergeleitet auf https://m.netzclub.net, der mobilen Variante der Webseite. Und dort gibt es gar keinen Link zum Freischalten. Umgekehrt funktioniert es übrigens nicht: besuche ich mit meinem PC die Seite https://m.netzclub.net, werde ich nicht auf www.netzclub.net umgeleitet.

Was nun?

Man könnte probieren, die Einstellungen im Browser so zu verändern, dass er sich nicht als mobiler Browser ausgibt. Leider habe ich solche Einstellungen auf meinem Android 2.3.7 nicht gefunden.

Eine andere Möglichkeit ist, über einen Proxy zu gehen. Das erscheint mir aber für einen ggf. sicherheitskritischen Vorgang wie das Freischalten einer SIM Karte nicht gerade die beste Möglichkeit. Es ist ohnehin fraglich, ob es Proxies für HTTPS gibt.

Die Lösung ist beinahe trivial: man besucht zum Freischalten die Webseite https://profil.netzclub.net/selfcare/servlet/Start (darauf kommt man nur, wenn man einen PC hat und die Freischaltseite besucht). Auf der Seite muss man seine Netzclub Mobilnummer und das Registrierungspasswort eingeben, nicht die Freischaltnummer. Die Freischaltnummer habe ich seltsamerweise bei der Aktivierung überhaupt nicht benötigt.

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Klappkarten online bestellen

Meine weiteren Bemühungen nach der Panne mit Vistaprint, eine Klappkarte zu erstellen, waren nicht besonders erfolgreich: fotokasten.de nennt die Seitengröße und den Beschnitt nicht, so dass ich kein passendes Bild gestalten konnte. DIN A6 passt hier vermutlich nicht, da fotokasten Vorder- und Rückseite bedruckt.

PosterXXL hat mir Klappkarten im Hochformat angeboten, obwohl ich zuvor Querformat ausgewählt habe. Auch seltsam war hier, dass man sich bei der Anzahl gleich zu Beginn festlegen muss. Größe DIN A6 passt genau auf meine Bildvorlage, die Bedienbarkeit ist vorbildlich. Auch hier Werbung für Zusatzprodukte wie Umschläge, aber nicht so aufdringlich wie bei Vistaprint. Gesamtkosten 16,98 €, keine Angaben zur Lieferzeit.

dermegadeal hat zwar gute Preise, verlangt aber eine Mindestauflage von 25 Stück (26,98 € inkl. Versand). Die Bedienung ist umständlich und eine Produktvorschau gibt es nicht. Das war mir dann doch zu riskant.

CEWE Fotobuch nennt gleich einen realistischen Preis (14,99 € ohne Versand, tatsächlich dann über dm 15,40 € inkl. Versand!) und liefert in 3-4 Werktagen, meine vorhandene Foto-Größe hat genau gepasst (DIN A6). Der Bestellvorgang war sehr einfach und nicht von Werbung überfrachtet. Bezahlung einfach auf Rechnung, ohne die Gefahr von Kreditkartenklau oder Ähnlichem. Hier habe ich dann final auch bestellt.

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Tresor mit USB Anschluss

Als ich auf einer geschäftlichen Reise im Hotel untergebracht war, stellte ich fest, dass in meinem Kleiderschrank ein Safe mit USB-Anschluss verbaut war. Dies verwunderte mich ein wenig.

Der Safe stammt von der schweizer Firma Securama. Es handelt sich um ein Hotelmodell mit dem Namen Bijou. Der USB-Anschluss befindet sich in der Griffmulde zum Öffnen des Tresors.

Der elektronische Safe wird über vier Batterien betrieben. Die PIN wird jeweils beim Schließen neu vergeben. Der Tresor speichert bis zu 200 Öffnungen und Schließungen, die man sich über das Display wieder anzeigen lassen kann.

Mögliche Einsatzzwecke für den USB-Anschluss sind:

  • bei Entleerung der Batterien in geschlossenem Zustand lassen sich die Batterien nicht austauschen. Über USB könnte der Safe mit Strom versorgt werden, damit er sich wieder öffnen lässt.
  • der separat angebotene Audit-Protokolldrucker, dessen Funktion nicht genau beschrieben wird, lässt sich darüber anschließen. Er druckt möglicherweise Datum und Uhrzeit der gespeicherten Öffnungen und Schließungen aus.

Online konnte ich keine Treiber für den Safe finden. Abgesehen davon hätte mir der Treiber nicht viel genützt, denn ich hatte auch kein entsprechendes Kabel (USB A Stecker – USB B Stecker) dabei.

Merke: als echter Hacker sollte man lieber seine Grundausrüstung überall hin mitnehmen.

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Abzocke bei VistaPrint

In der Verlegenheit, eine individuelle Klappkarte zu erstellen, suchte ich bei Google nach einer Möglichkeit, solche drucken zu lassen. Faul wie ich war un düberrascht vom guten Preis klickte ich ausnahmsweise eine Werbung an, was ich sonst eigentlich nie mache. Aber 10 Klappkarten zum Preis von 5,99 € waren meines Erachtens ein günstiges Angebot.

Dann verbrachte ich knapp eine Stunde damit, das Bild entsprechend auf die Größe zu designen, hochzuladen und die erstaunlich vielen Schritte durchzuarbeiten, die Vistaprint meinte in den Bestellvorgang einzubauen.

Auf alle Dinge mit zusätzlichen Kosten habe ich verzichtet. Das heißt konkret: ich habe keine bedruckte Innenseite, kein Foto auf der Rückseite, kein Sonderpapier, keine bedruckten Umschläge und ich habe auch den zwei Seiten Werbung im Bestellvorgang standgehalten.

Die Zwischensumme stand dann bei 16,48 €, also schon deutlich mehr als in der Google-Anzeige versprochen. Ich war schon etwas genervt. Schließlich erfolgte ein Bezahlschritt bei Paypal. Ein Betrag wurde seltsamerweise nicht angezeigt. Bald wurde mir jedoch klar, warum: dieser Schritt diente nur der Erfassung meiner persönlichen Daten.

Daraufhin wurde mir klar, dass der Bestellvorgang überhaupt erst anfängt. Bei den Lieferzeiten dann der Schock: der Standard-Versand dauert 21 Tage und kostet 4,71 €. Hier wurde mir klar, dass Vistaprint die reine Abzocke-Schiene fährt. Spaßeshalber habe ich mich noch bis zur Gesamtsumme durchgeklickt: 21,19 €.

Fazit: 10 Klappkarten, in der Anzeige mit 5,99 € beworben kosten schlussendlich 21,19 € und haben 3 Wochen Lieferzeit.

Vielen Dank Vistaprint, aber nicht mit mir. Ich werde mir lockerflockig einen anderen Anbieter suchen und mal eine Datenauskunft nach BDSG anfordern.

War dieser Artikel hilfreich für Sie? Habe ich Sie davor bewahrt, viel Zeit oder Geld bei Vistaprint zu verlieren? Oder fanden Sie den Artikel einfach nur lesenswert?

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Chronos – Geschenk für Informatiker

Informatikern ein Geschenk zu machen ist oft nicht einfach. Der heimische Zoo an Computer-Hardware und Technik-Spielereien ist für Außenstehende kaum zu überblicken und das falsche Geschenk erzeugt vielleicht kein frohes Gesicht. Einige Zeitgenossen meinen, dass man bei ThinkGeek (Englisch) oder GetDigital (Deutsch) nichts falsch machen kann. Doch auch dem ist nicht immer so – manch ein Programmierer hat eben auch schon ein Koffein-T-Shirt.

Ich bin begeistert von meinem Weihnachtsgeschenk, einer Texas Instruments Chronos Uhr. Auf den ersten Blick sieht die Uhr nicht gerade toll aus – wie eine normale Digitaluhr. Und dafür ist sie auch noch ziemlich klobig. Für Außenstehende ein ziemlich schlechtes Weihnachtsgeschenk. Doch was macht diese Uhr so besonders?

Das Tolle an dieser Uhr ist: sie ist primär keine Uhr. Stattdessen handelt es sich um einen frei programmierbaren Chip mit diversen Sensoren und einem Quartz. Das ideale Spielzeug für Programmierer, die sich daraus ihre eigene Uhr oder irgend etwas anderes zusammenprogrammieren möchten.

Ausgeliefert wird die Uhr mit einem Sender und Empfänger, so dass man die Uhr mit dem PC fernsteuern kann oder umgekehrt. Außerdem wird ein Programmiermodul mitgeliefert, so dass der Beschenkte die Uhr neu programmieren kann.

Die eZ430 Chronos gibt’s für 49$ direkt bei Texas Instruments, die 433 MHz Variante ist für den weltweiten Einsatz geeignet. Lediglich der Versand aus den USA könnte Schwierigkeiten mit dem Zoll bereiten, also lieber etwas früher bestellen.

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Henrys Küchentipps

Gute Rezepte von Henry Philips gibt’s für diejenigen, die der englischen Sprache mächtig sind und ein etwas besseres Händchen als Henry haben. Hier lernt man auch essentielle Fakten wie die Tatsache, dass französischer Toast ursprünglich von Franzosen erfunden wurde.

Wer nicht aufpasst, weiß nicht so genau, ob er nun vor Lachen oder vor Traurigkeit weint. Seine Videos sind irgendwie einzigartig, weshalb ich hier mal drauf verlinke…

Bis heute gibt es fünf Folgen und ich warte auf mehr…

 

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Erdbeereis selber machen (Teil 1)

Der erste Schritt Erdbeereis herzustellen besteht darin, Erdbeeren zu besorgen, aus denen dann später das Erdbeereis gemacht wird. Dafür gibt es wieder mehrere Möglichkeiten:

  • kostengünstige Erdbeeren aus Spanien im Supermarkt kaufen
  • regionale Erdbeeren an lokalen Verkaufsständen einkaufen
  • Erdbeeren auf einer Plantage selbst pflücken
  • Erdbeeren aus dem eigenen Garten selbst pflücken
  • Himbeeren statt Erdbeeren kaufen, falls einem Erdbeeren nicht schmecken

Ich selbst bevorzuge Variante zwei bis vier, da ich für den Verzehr von regionalen Nahrungsmitteln bin. Mitte Juni beginnt eine gute Zeit, wenn die Preise für Erdbeeren unter den Benzinpreis gefallen sind (Daumenregel: 1,90 € pro 500 Gramm).

Für die Menge zu beschaffender Erdbeeren braucht man etwas Erfahrung oder einfach ein gutes Gespür. Gern teile ich meine Erfahrungen mit Euch:

  • 8 Kilo waren für zwei Personen viel zu wenig
  • zu dritt braucht man mehr als zu zweit
  • Kinder betreiben Mundraub
  • die Gefriertruhe ist eine begrenzende Größe

Nun, es ist natürlich möglich, Erdbeeren immer wieder nachzukaufen, falls sich der Vorrat dem Ende neigt. Eine Kiste mit 2 kg ist nicht zu viel und ergibt etwa vier mal drei Portionen Eis.

Die nächsten Schritte sind simpel: das Grünzeug von den Erbeeren entfernen, die Erdbeeren waschen und in Gefrierbeutel verpacken, ca. 500 bis 600 Gramm pro Gefrierbeutel. Singles nehmen die Hälfte. Die Erdbeeren werden dann erst einmal gründlich tiefgefroren, bevor Erdbeereis daraus hergestellt werden kann.

Ach ja: im zweiten Teil braucht man einen Mixer (und zwar einen Standmixer, kein Handrührgerät). Wer keinen Mixer besitzt hat nun 29 Minuten Zeit sich zu entscheiden, einen Mixer zu kaufen oder aus den Erdbeeren vielleicht doch lieber einen Kuchen zu backen, eine Erdbeermilch zu kreiren oder die Erdbeeren mit Sahne auf elegante Art mit der Partnerin bzw. dem Partner zu teilen 😉

Für letzteres sollte man sich eigentlich immer ein paar Erdbeeren zur Seite legen, auch wenn dann nur noch 486 Gramm pro Beutel übrig bleiben.

Viel Vorfreude auf das Erdbeereis wünscht lockerflockig.de.

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